Als Schulanfänger tritt das Kind in eine neue Welt. Die Herkunftsfamilie rückt weiter weg als dies im Kindergarten der Fall war. Die Mutter als Bezugsperson fällt weitgehend weg und das Kind muss sich alleine in einer neuen Gruppe zurechtfinden.

Trennungsangst ist eine der häufigsten Ursachen für Schulangst, vor allem bei kleinen Kindern. Die Kinder fühlen sich ohne ihre Mutter bzw. Eltern schutzlos und ausgeliefert. Sie möchten das Zuhause nicht verlassen, da sie nicht wissen, was geschieht während sie in der Schule sind.

Wenn die Schule jeden Tag zu Qual wird, Kinder keine Lust auf Hausaufgaben haben und Konzentration und Aufmerksamkeit schier unmöglich sind, dann sollten Eltern und Lehrer sich intensiv mit dem Thema Schulangst auseinandersetzen.

Fast jedes dritte Schulkind leidet unter Schulangst. Wichtig ist dabei zu beachten, dass mehrere Ängste im Spiel sein können. Einige davon sind unten aufgelistet.

Die Institutionsangst, die Angst vor der Grösse und den hierarchischen Strukturen der Schule

Die Konfliktangst

Die Lern- und Leistungsangst; oft auch Prüfungsangst genannt

Die Personenangst; die Angst vor dem Schulleiter oder einem bestimmten Lehrer

Die Angst vor schlechten Noten, Zeugnisse und dem Sitzenbleiben (Wiederholen einer Klasse)

Die Stigmatisierungsangst, die Angst davor, sich lächerlich zu machen

Die Strafangst

Die Trennungsangst

Angst vor anderen Schülern (z.B. Mobbing)

Wechseln der Schule: Angst vor neuen Schulkindern und der “Verlust” der bisherigen Freunde

In der heutigen, modernen Zeit, spielen immer mehr soziale Ängste eines Kindes eine grosse Rolle in der Schule. Wer dauernd gute Noten schreibt, hat Angst als Streber abgestempelt und ausgeschlossen zu werden. Auf der anderen Seite haben die Kinder, welche schlechte Noten schreiben, Angst als Versager dazustehen.

Auch die Kleidung eines Kindes spielt neuerdings eine entscheidende Rolle für die Gruppenzugehörigkeit und gilt als Statussymbol für die soziale Zuordnung.

Häufig erfahren die Kinder auch Druck aus dem Elternhaus wo durch übersteigerte Erwartungen Angstzustände hervorgerufen werden.

Folgende Symptome treten bei Kindern mit Schulangst auf:

Konzentrationsschwierigkeiten

Lustlosigkeit

Bauchweh, zeitweise verbunden mit Übelkeit und Erbrechen

Überempfindlichkeit, Gereiztheit

Müdigkeit und Erschöpfungszustände

körperliche Beschwerden

Schlafstörungen, Schlafprobleme

Angst- und Alpträume

Angstgefühle

Unsicherheit

Zittern

Schweissausbrüche

Nägelkauen

nächtlicher Urinverlust, erneutes Bettnässen bis hin zu Einkoten

Stottern oder Stammeln im Schulunterricht

Wie funktioniert Hypnose bei Schulangst

Wichtig ist, dass das Kind einverstanden ist es mit Hypnose zu versuchen. Die Therapie wird passend und einfühlend auf das Kind abgestimmt. In einem sicheren Rahmen finden wir gemeinsam heraus, was dem Kind Angst macht, wie man diese Angst abschwächen kann, und welche Ressourcen für das Kind passend sind damit es gerne, selbstsicher und mutig zur Schule gehen kann. Ich nutze dabei Tools aus dem NLP zur Stärkung und Umpolung der Angstgedanken und die Kraft des Unbewussten durch Hypnosetrance. Jedes Kind hat es verdient, Freude am Lernen zu haben und gerne in die Schule zu gehen.