Über mich

Ich bin Barbara Wengert, zertifizierte Hypnosetherapeutin (SBVH, Erich Zulauf Communication – Two Star Advanced) mit langjähriger Erfahrung aus weit über 6000 Hypnosesitzungen.

Was mich an meiner Arbeit bis heute fasziniert: Kein Mensch kommt auf die Welt und nimmt sich vor, irgendwann jeden Tag eine Packung Zigaretten zu rauchen, sich vor Menschenmengen zu fürchten oder sich chronisch erschöpft zu fühlen. Hinter jedem Symptom steckt ein triftiger Grund – meistens ein Bedürfnis, das einmal übergangen wurde und sich seither auf Umwegen Gehör verschafft.

Genau da setze ich an. Nicht beim Symptom, sondern bei dem, was wirklich dahintersteckt.

Ich sehe mich dabei als Weg-Begleiterin: Du bestimmst das Tempo, du entscheidest, was du erzählst, und du trägst die Verantwortung für deinen Prozess selbst. Meine Hypnosetherapie versteht sich als unterstützende Begleitung – bei Bedarf arbeite ich parallel zu einer ärztlichen oder psychologischen Behandlung, nie an ihrer Stelle.

Mein Anspruch ist es, dir mit Empathie, Klarheit und ohne Umwege zu begegnen: ruhig und einfühlsam in der Begleitung, direkt und lösungsorientiert in der Arbeit selbst.

Meine Methode: Ursachenorientiert und therapeutisch

Viele Hypnoseansätze setzen direkt beim Symptom an – etwa beim Verlangen nach der Zigarette – und versuchen, dieses Verlangen mit Suggestionen zu schwächen. Oder den Teil mit Ressourcen zu stärken der das Rauchen aufgeben will. Ich arbeite anders: ursachenorientiert und therapeutisch.

Warum ich nicht beim Symptom ansetze

Am Anfang meiner Praxis habe ich, wie viele andere auch, vor allem den Teil in dir gestärkt, der aufhören will – motiviert, willensstark, entschlossen. Die Ergebnisse waren gut, aber nicht immer von Dauer. Der Grund: Wird nur das Symptom “wegtrainiert”, ohne dass die eigentliche Ursache gelöst ist, sucht sich das dahinterliegende Bedürfnis oft ein neues Ventil. Man nennt das Suchtverschiebung.

Deshalb steht bei mir nicht die Hypnose allein im Zentrum, sondern zuerst du und dein Thema.

Das Gespräch trägt die Sitzung

Eine Sitzung bei mir ist mehr als Hypnose. Sie beginnt im Gespräch: Gemeinsam, im Gespräch, decken wir auf, worum es bei deinem Anliegen wirklich geht, formulieren dein Ziel und die passende Strategie dafür. Die Hypnose ist kein separater “zweiter Teil”, sondern der fliessende nächste Schritt, der aus dem Gespräch heraus entsteht.

Das Modell der zwei Anteile

Bei einem Thema wie dem Rauchen gehe ich davon aus, dass zwei innere Anteile beteiligt sind: ein Teil, der aufhören will – und ein Teil, der festhält. Statt gegen den festhaltenden Teil zu arbeiten, gehen wir gemeinsam der Frage nach: Wofür braucht er die Zigarette wirklich? Welches Bedürfnis versorgt sie – Beruhigung, Zugehörigkeit, ein Moment nur für dich?

Oft zeigt sich: Das eigentliche Thema liegt viele Jahre zurück, oft in der Kindheit oder Jugend, und hat mit dem Symptom selbst nur indirekt zu tun.

Wie eine Sitzung abläuft

Im Gespräch nähern wir uns gemeinsam der Ursache hinter deinem Anliegen und klären, worauf die Hypnose danach aufbauen soll. Sobald du bereit bist, führe ich dich in eine sichere, angenehme Trance – oft arbeite ich dabei mit ideomotorischem Testen, bei dem dein Unterbewusstsein über feine Handbewegungen “antwortet”. So haben wir die Kontrolle, dass wir wirklich beim Thema und bei einer der Ursächlichkeiten sind. Häufig gibt es mehrere Ursächlichkeiten die am undienlichen Verhalten festhalten wollen.

Wie viele Sitzungen es braucht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich – es gibt kein pauschales Versprechen, aber eine ehrliche, klare Begleitung auf dem Weg.

 

Erfahrung mit Hypnose aus meiner Praxis

Eine Frau ist schon häufig mit ihren Versuchen, das Rauchen aufzugeben gescheitert. Für sie bedeutet auf das Rauchen zu verzichten purer Stress. Als wir diesem Gefühl nachgespürt haben wurde es ihr klar. Beide Eltern waren Alkoholiker und total unzuverlässig. Sie, als älteste Tochter, hat die Verantwortung für die jüngeren Geschwister übernommen. Mit 14 Jahren begann sie zusammen mit ihrer Jugendclique zu rauchen. Für sie bedeutete rauchen eine lockere fröhliche Zeit mit anderen zu haben, ohne Verpflichtungen. Sie konnte die Erfahrungen aus dem Elternhaus anschauen, verstehen und lösen. Nun ist sie rauchfrei.