Gesichtshälfte mehrfach angezeigt

Stottern ist eine Störung des Redeflusses, die sich durch Wiederholungen von Lauten oder Wortteilen sowie durch Sprechblockaden zeigt. Man unterscheidet zwischen tonischem Stottern (der Sprechfluss ist zeitweise völlig blockiert) und klonischem Stottern (Laute oder Silben werden rasch wiederholt). Häufig tritt auch eine Mischform auf.

 

Was steckt hinter dem Stottern?

In den meisten Fällen hat Stottern keine organische Ursache. Häufig liegt ihm ein belastendes Ereignis zugrunde – oft in der frühen Kindheit –, das den Redefluss zunächst nur leicht beeinträchtigt hat. Wird diese erste Unsicherheit dann bemerkt, kommentiert oder gar belächelt, beginnst du, bewusst auf dein Sprechen zu achten. Und genau das macht es schwerer: Sprechen ist eigentlich ein unbewusster Vorgang, und je stärker du ihn bewusst steuern willst, desto mehr gerät er ins Stocken – ähnlich wie bei einem Zungenbrecher.

Aus wiederholten schwierigen Situationen entsteht mit der Zeit eine Angst vor dem Sprechen selbst, vor bestimmten Situationen oder bestimmten Menschen. Diese Angst verstärkt das Stottern zusätzlich, wodurch sich ein Kreislauf bildet, der sich ohne Bearbeitung der eigentlichen Ursache eher verstärkt als verbessert.

 

Mein Ansatz: Die Ursache finden, nicht nur das Symptom behandeln

Anders als bei klassischer Symptom-Suggestion arbeite ich ursachenorientiert: Im Gespräch gehen wir gemeinsam der Frage nach, wann und wodurch sich das bewusste, angestrengte Sprechen bei dir erstmals eingeschlichen hat und welcher Anteil in dir daran festhält. Erst wenn diese Ursache erkannt und bearbeitet ist, kann sich der Redefluss wieder lösen – du sprichst dann nicht, weil etwas “einprogrammiert” wurde, sondern weil die ursprüngliche Blockade aufgelöst ist und automatisches, entspanntes Sprechen wieder möglich wird.

Bereits im Erstgespräch führen wir die Anamnese und die erste Hypnose-Sitzung im selben Termin durch.